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N52.
139834°
E8.
560163°

Widukind Museum, Enger

Vermittlung

Umsetzung durch

Förderverein Widukind-Museum Enger e.V. / Projektleitung: Regine Krull

Maßnahme

Erstellung einer Filmsequenz über den berühmten mittelalterlichen Kirchenschatz von Enger St. Dionys, heute im Gewerbemuseum Berlin.

Das Widukind-Museum erzählt die Geschichte des Westfälischen Adeligen und Gegners Karls des Großen, Widukind, anhand von wenigen frühmittelalterlichen Quellen und seiner Rezeptionsgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Der Überlieferung nach soll Widukind in der Stiftskirche Enger begraben liegen. Die Menschen in Enger sind eng verbunden mit der Geschichte des Sachsen Widukind. Er ist Teil „ihrer“ Geschichte. Ebenso ist das „Wittekindsland“ ein feststehender Begriff in der Kultur der ländlichen Kreise Herford und Minden-Lübbecke. Die Aufgabe des Museums besteht in einer kritischen Betrachtung dieser Tradition.

Im Jahre 2013/14 wurde in Enger die Ausstellung „Engers verlorener Schatz“ mit Stücken aus dem Kirchenschatz von Enger/Herford des Berliner Kunstgewerbemuseums gezeigt. Im Rahmen dieser Ausstellung wurde die Geschichte dieses Schatzes in allen Stationen Enger, Herford und Berlin recherchiert. Heute existiert davon noch ein gesprochener Text mit Bilderreihe. Daraus soll in dieser Maßnahme eine Filmsequenz für den Raum 5 (Schatzkammer) der Dauerausstellung entstehen. Im Rahmen des Soforthilfeprogramms wird die Filmproduktion gefördert.

Projekt­details

Art der Einrichtung

Heimatmuseum

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Fördersumme DVA

11.554,50 €

Förderjahr

2021