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N49.
183544°
E8.
643093°

Römermuseum Stettfeld, Ubstadt-Weiher

Neugestaltung des Museums im Obergeschoss

Umsetzung durch

Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e. V., Projektleiter Frank Olheide

Maßnahme

Aktualisierung der Ausstellung (OG) in technischer, inhaltlicher und optischer Hinsicht durch neue Vitrinen/Beleuchtung, Video/Film, Audioguide und Ausstattung für didaktische Zwecke

Die Römer haben in Stettfeld ganz schön Geschichte gemacht …

Sie legten Straßen und Wege an, ihre landwirtschaftlichen Betriebe versorgten die Bevölkerung mit Nahrung und in den Gewerbebetrieben wurden Waren, z.B. Ziegel für den Hausbau hergestellt. So entstand ein blühender Ort, der eine Fläche bedeckte, die größer als das heutige Stettfeld in den 70er Jahren war.

Wir wissen einiges über dieses römische Stettfeld. Die Bauarbeiten der letzten Jahre haben vieles ans Tageslicht gebracht. Manche dieser Funde, wie das römische Gräberfeld, waren für die Archäologen eine Sensation. Vieles liegt jedoch noch verborgen in der Erde und entzieht sich unserer Kenntnis. Zu den großen Rätseln aus dieser Zeit zählt auch der nicht überlieferte Name des römischen Stettfeld.

Um die Denkmalpflege zu fördern, die römische Vergangenheit zu erhalten und um die Betreuung eines Römermuseums in Stettfeld zu ermöglichen, wurde der Freundeskreis Römermuseum Stettfeld im Jahre 1984 gegründet. Auch die Zahl der Mitglieder kann sich mit 160 Menschen sehen lassen.

Mehr als 80.000 Besucher führten wir seit Bestehen durch das Museum. Ein abwechslungsreiches Vortragsangebot, nicht nur über römische Themen, bereichert das kulturelle Leben in unserer Gemeinde. Die Mittel des Vereins werden gezielt da eingesetzt, wo sie wegen kleiner werdender öffentlicher Haushalte gebraucht werden.

„Das Programm der DVA bot uns eine einmalige Chance, trotz der schwierigen Lage, noch einen großen Schritt in Richtung Zukunftssicherung unseres Museums zu tun.“

Helmut Hess, 2. Vorsitzender Freundeskreis Römermuseum Stettfeld e.V.

Projekt­details

Art der Einrichtung

Museum

Bundesland

Baden-Württemberg

Fördersumme DVA

18.000,00 €

Förderjahr

2020