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N49.
915666°
E8.
341610°

Ortsmuseum, Nackenheim

Dorfschatzkammer – Nackenheims Geschichte in Objekten

Umsetzung durch

Heimat- und Verkehrsverein Nackenheim e.V., Projektleiter Peter Klein und Thomas Flügen

Maßnahme

Modernisierung und Ergänzung der bestehenden Ausstellung zur Geschichte Nackenheims und seiner Umgebung durch eine „Dorfschatzkammer“ mit Funden von prähistorischer Zeit bis zur Neuzeit

Das Museum vermittelt die Geschichte der Gemeinde Nackenheim und erzählt, wie der Rhein in den vergangenen Jahrhunderten das Leben und vor allem die Berufe der Einwohner prägten. Eine weitere Ausstellungssektion widmet sich der Familie Zuckmayers, insbesondere den in Nackenheim geborenen berühmten Söhnen Eduard und Carl. Zudem präsentiert das Haus wechselnde Kunstausstellungen. Die Ausstellungsabteilung „Dorfschatzkammer – eine Geschichte Nackenheims in Objekten“ befindet sich derzeit im Aufbau.

Im Rahmen des Projekts wurde die Basis für die zum 1250-jährigen Dorfjubiläum im Jahr 2022 vorgesehene Ausstellung „Dorfschatzkammer“ geschaffen. Zwei Räume, die bislang eine überalterte Ausstellung zur Dorfgeschichte beherbergten, wurden durch Trockenbauwände mit 42 eingelassenen Vitrinen ausgestattet. Hinzu kam eine angepasste Beleuchtung. Mitglieder des Museumsausschusses im Heimat- und Verkehrsverein Nackenheim leisteten zusätzlich etliche Arbeitsstunden, um die Ausstellungskonstruktion durch Malerarbeiten u.ä. abzurunden.

Die künftig in der „Dorfschatzkammer“ ausgestellten Objekte geben beispielhaft Einblicke in die Ortsgeschichte Nackenheims von der Urzeit bis in die heutigen Tage. Mittels Audiofiles, die per QR-Code aufs Smartphone geholt werden, können sich die Besucherinnen und Besucher über die Objekte informieren. Die neue Ausstellung ergänzt vorzüglich die bestehenden Dauerpräsentationen, sodass das Ortsmuseum Nackenheim mit einer weiteren Attraktion aufwarten kann.

„Die 'Schätze der Vergangenheit' aus dem rheinhessischen Dorf Nackenheim, mitten in der Kulturregion Rhein-Main, können Dank des Förderprogramms nun in einer ansprechenden Ausstellung gezeigt werden. Die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger, jung und alt, ist ein zentraler Ansatz in diesem Projekt. Diese werden zu Experten und erzählen die Geschichten zu den Objekten, die in den 42 Vitrinen präsentiert werden, dem hoffentlich neugierigen Besucher.“

T. Flügen und P.J. Klein, Projektverantwortliche

Projekt­details

Art der Einrichtung

Museum

Bundesland

Rheinland-Pfalz

Fördersumme DVA

9.077,00 €

Förderjahr

2020