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N53.
151927°
E12.
178781°

Museumsfabrik, Pritzwalk

Die Geburt der Industrialisierung in der Prignitz

Umsetzung durch

Stadtverwaltung Pritzwalk, Projektleitung: Lars Schladitz

Die kulturhistorische Museumsfabrik Pritzwalk in der Prignitz wurde 1954 als Kreisheimatmuseum Pritzwalk gegründet und wird seitdem hauptamtlich geführt. Seit 1998 befindet sich das Museum in Trägerschaft der Gesellschaft für Heimatgeschichte e.V.. Die Sammlung, deren Grundstein die archäologische Sammlung aus der Stein- und Bronzezeit aus dem Vorgängermuseum Heiligengrabe war, umfasst heute etwa 23.000 Objekte zur Geschichte der Region um Pritzwalk, insbesondere zur Brauerei- und Industriegeschichte. Zu den Highlights der Sammlung gehören mehrere mittelalterliche Münzfunde. Die Dauerausstellung wird auf über 1.200 Quadratmeter Fläche präsentiert und bietet einen chronologischen Überblick der Region Pritzwalk seit der Steinzeit. Der neue Ausstellungsteil im Haus Tuchfabrik untersucht den Wandel, der sich im 19. Jahrhundert in Pritzwalk vollzog. Daneben finden temporäre Sonderausstellungen, Veranstaltungs- und Vortragsreihen sowie Kunstprojekte statt.

Im Rahmen des Soforthilfeprogramms wird ein neues Ausstellungsmodul als Teil der Dauerausstellung gefördert. Es wird die Grundlagen der Industrialisierung im ländlichen Raum der Prignitz vermitteln.

Projekt­details

Art der Einrichtung

Heimatmuseum

Bundesland

Brandenburg

Fördersumme DVA

19.262,40 €

Förderjahr

2021