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N53.
721185°
E10.
484445°

Museum „Vergessene Arbeit“

Steinhorst

Verbesserung für die Arbeit mit Schülern

Umsetzung durch

Heimatbund und Geschichtsverein Bezirksgruppe Steinhorst/Sandesneben e.V. ; Projektleitung: Paul Petersen

Im ehemaligen Stroh- und Futterlager eines Kuhstalls der Steinhorster Kreisdomäne befindet sich das Museum „Vergessene Arbeit“. Das sechzig Meter lange denkmalgeschützte Gebäude ist eine in den Jahren 1876 bis 1879 erbaute Durchfahrtsscheune. Nun wird hier auf rund 1.500 Quadratmetern eine in Norddeutschland wohl einzigartige Sammlung restaurierter Geräte und Maschinen aus Forst-, Land- und Hauswirtschaft sowie den unterschiedlichsten Handwerken verschiedener Epochen ausgestellt. Ob Bürstenbinderei oder Schlachterei, Obstverwertung oder Imkerei, Postzustellung oder Schädlingsbekämpfung – die Besucherinnen und Besucher bekommen einen anschaulichen Einblick in früher gebräuchliche Berufe und Arbeitsgeräte, dürfen einige der Exponate berühren, in Betrieb nehmen oder bekommen die Handhabung von Gerätschaften und Maschinen vorgeführt. Darüber hinaus gibt es einen komplett eingerichteten Krämerladen, eine Apotheke, ein Klassenzimmer, eine Sammlung von alten Radios, Tonbandgeräten, Fernsehern, Plattenspielern, Telefonen sowie Film- und Fotoapparate. Ziel des Museums ist es, das Wissen, das Können sowie die Gerätschaften früherer Generationen zu bewahren und die Wertschätzung ihrer Arbeit zu vermitteln.

Das Museum hat selbstgefertigte Miniaturen mit rund 200 verschiedenen Szenen aus der Lebens- und Arbeitswelt übernommen. Um diesen neuen Fundus ausstellen zu können, hat das Museum aus den Mitteln des Soforthilfeprogramms Vitrinen angeschafft und die erforderliche Elektrik installiert: Zusätzliche Steckdosen und Oberlichter in den Schaukästen schaffen die Voraussetzungen für eine gute Ausleuchtung der kleinteiligen Objekte. Des Weiteren wurde die Anschaffung einer Kamera mit Zubehör gefördert, um die älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Handwerken zu filmen und damit das Wissen um Arbeitstechniken zu retten und für die nächste Generation zu bewahren. Vor allem den Schülerinnen und Schülern soll somit vermittelt werden, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben.

Projekt­details

Art der Einrichtung

Heimatmuseum, Technikmuseum

Bundesland

Schleswig-Holstein

Fördersumme

9.385,50 €

Förderjahr

2020