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N48.
561444°
E9.
435812°

Keltisches Oppidum Heidengraben, Erkenbrechtsweiler

Keltisches Zangentor „G“

Umsetzung durch

FAKT-Förderverein für Archäologie, Kultur und Tourismus e.V., Projektleiter Peter Heiden

Maßnahme

Instandsetzung/Teilrekonstruktion "Tor G" der spätkeltischen Befestigungsanlage „Heidengraben“ durch Erdarbeiten, Instandsetzung von Mauerwerk und Holzbau

Das keltische Zangentor „G“ ist neben den Wällen des Oppidum Heidengraben das einzige sichtbare Denkmal für die keltische Befestigungsanlage. Das Oppidum Heidengraben ist mit seiner Ausdehnung von ca. km2 das größte Oppidum auf dem europäischen Festland. Der Heidengraben ist von bevölkerungsstarken Regionen umgeben. Von dort kommen viele Touristen, u.a. führen Wanderwege in die Region. Der Hauptwanderweg des Albverein führt direkt über dieses Zangentor.

 

Die Restaurierung der Pfostenschlitzmauer bedeutete konkret die Kalksteinmauer auszubessern und teilweise komplett zu erneuern. Auch Holzpfosten mussten erneuert werden, denn die eingebauten Holzpfosten waren im Bodenbereich abgefault und stellten eine Sicherheitsgefahr dar. Sie mussten entfernt und umgebenden Mauerbereiche erneuert werden. Für die Befestigung der Pfosten im Boden wurden Hölzer ausgewählt, die länger haltbar sind (z.B. Robinien). Die Maßnahme wurde mit der Denkmalpflege abgestimmt.

Projekt­details

Art der Einrichtung

Archäologische Stätte

Bundesland

Baden-Württemberg

Fördersumme DVA

25.000,00 €

Förderjahr

2020