Zum Inhalt springen

Goldbergbaumuseum, Goldkronach

Infoscheune Goldbergbaumuseum

Umsetzung durch

Museumsverein Goldkronach e.V. / Projektleitung: Klaus-Dieter Nitzsche

Maßnahme

Renovierung der Sandstein-Außenfassaden aus dem 18. Jahrhundert, Einbau eines Museumscafés mit zeitgemäßer Kücheneinrichtung

Das Goldbergbaumuseum Goldkronach ist ein als Bergbaumuseum weiterentwickeltes Heimatmuseum. Seit dem Mittelalter – urkundlich nachweisbar seit 1363 – und bis in das 20. Jahrhundert hinein wurden rund um die oberfränkische Stadt Goldkronach Gold, Silber und viele andere Mineralien abgebaut. Das Museum widmet sich insbesondere dem Abbau von Gold in der unmittelbaren Umgebung. Neben Wissenswertem zur Stadtgeschichte präsentiert das Museum die Geschichte des regionalen Bergbaus, informiert über geologische Bedingungen, die schwere Bergbautätigkeit und das Bergrecht, inszeniert die Stimmung und Enge eines Stollens und vermittelt, wie das Gold verarbeitet wurde. Die Gäste können ein originalgetreu nachgebautes mittelalterliches Alchemielabor betreten und den Museumsgarten über den geologischen Lehrpfad erkunden.

Seit März 2004 befindet sich das Museum in einem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude aus dem Jahr 1740. Der Sandstein dafür stammt aus den umliegenden Steinbrüchen. Einzelne Blöcke in den Sandsteinfassaden sind mittlerweile stark sanierungsbedürftig. Im Zuge des Soforthilfeprogramms soll die Außenfassade des Museumsgebäudes instandgesetzt werden. Weiterhin soll aus den Fördermitteln der Innenraum der Museumsscheune renoviert und anschließend mit einem barrierefreien Museumscafé mit zeitgemäßer Kücheneinrichtung ausgestattet werden.

Projekt­details

Art der Einrichtung

Regionales Museum / Heimatmuseum

Bundesland

Bayern

Fördersumme DVA

18.000,00 €

Förderjahr

2021